 |
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
während der Hauptgärung auf der Oberfläche Ihres Sudes.
Wenn sich während der Hauptgärung - im Gegensatz zu unseren Fotos im Internet (siehe auch Beginn der Gärung) oder in unserem Katalog - nur wenig oder sogar gar kein Schaum bildet, so ist das nicht weiter schlimm, vorausgesetzt, es steigen kleine Bläschen an die Oberfläche. Sobald Kohlensäure-Bläschen an die Oberfläche steigen, ist der Sud in der Vergärung - auch ohne Schaumbildung. Da die Schaumbildung ganz unterschiedlich ausfallen kann - von nahezu gar kein Schaum bis ganz viel Schaum - ist sie kein Kriterium für die Vergärung.
Sie können von Zeit zu Zeit auch eine "Geschmacksprobe" durchführen: Der Sud sollte zunehmend nach Alkohol und immer weniger süß schmecken.
Nur wenn nach 1 - 2 Tagen oben genannte Bläschen-Bildung noch immer nicht erfolgt, sollten Sie sich vergewissern, daß der Sud warm genug steht und ggf. noch etwas Hefe nachgeben.
|
 |
Obergärige Hefe während der Vergärung
|
|
|
|
|
|
Vergewissern Sie sich zunächst, daß Ihr Sud tatsächlich nicht vergärt. Sobald kleine CO2- Bläschen an die Oberfläche steigen, ist der Sud in der Vergärung, auch wenn sich manchmal am Anfang der Vergärung kein Schaum oder nur sehr wenig Schaum bildet.
Wenn Ihr Sud nicht angärt, könnte es sein, daß die Hefe nicht aktiv wurde, weil Sie beispielsweise in einen zu heißen Sud gegeben wurde. Die Hefe darf erst dem Sud hinzugefügt werden, nachdem das kalte Wasser hinzugegeben wurde und der Sud damit eine für Hefe günstige Temperatur erhält. In einer zu heißen Flüssigkeit werden die Hefezellen zerstört.
Auch wenn der Sud zu kalt ist bzw. zu kühl gelagert wird, wird dadurch die Hefeaktivität negativ beeinflußt. Eine für eine obergärige Hefe ideale Gärtemperatur liegt bei ca. 20 Grad Celsius.
Die Hefe sollte (ganz besonders in geöffnetem Zustand) nicht zu lange gelagert werden, da auch in diesem Fall die Hefezellen inaktiv werden können.
Verwenden Sie keine agressiven Desinfektionsreiniger, da diese ebenfalls die Hefezellen zerstören können. Empfehlenswert für eine gründliche Reinigung ist beispielsweise unser Chempro-Reiniger "Caustic" (Artikel 02-30a) oder für eine normale, schonende Reinigung der Reiniger "Oxy"(Ariktel 02-30b). Weitere Informationen zu unseren Reinigern erhalten Sie in unserer Artikel-/Preisliste unter den Artikel-Nummern 02-30a und 02-30b.
|
 |
Der Beginn der Gärung ist schon weiter fortgeschritten! Die Anzahl und die Größe der Schaum-Inselchen nehmen zu!
|
|
|
|
|
|
Vergewissern Sie sich, daß der Gummistopfen Ihres Gär-Röhrchens fest in den Deckel des Gärbehälters eingesteckt ist und der Deckel fest auf dem Gärbehälter sitzt. Wenn der Deckel und das Gär-Röhrchen nicht luftdicht schließen, entweicht die Kohlensäure nicht über das Gär-Röhrchen, sondern über die "undichte" Stelle.
Während der Anfangsgärung, die meist schon einige Stunden nach der Hefezugabe einsetzt, blubbert das Gär-Röhrchen in der Regel sehr häufig ab. Danach verringert sich die Kohlensäure-Produktion, und das Gär-Röhrchen blubbert immer seltener ab, d. h. zum Ende der Vergärung kann man praktisch kaum noch eine Aktivität des Gär-Röhrchens feststellen.
Wenn der Gärbehälter nicht genügend gefüllt wurde, kann sich nicht genug Druck aufbauen, um das Gär-Röhrchen abblubbern zu lassen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn in einem 10-Liter-Behälter ein Ansatz mit nur 5 Litern Sud vergoren wird. Auch in diesem Fall könnte man dann keine Aktivität des Gär-Röhrchens feststellen.
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ihr Bier schmeckt und riecht wie ein Bier, dem ein Schuß Essig hinzugefügt wurde? In diesem Fall haben sehr wahrscheinlich wilde Hefen aus der Luft eine Fehlgärung eingeleitet, bei der Milch- oder Essigsäure entsteht.
Wichtig ist, daß sämtliche Arbeitsgeräte gründlich gereinigt werden und der Gärbehälter während der Vergärung möglichst nicht in der Küche steht, da auch Milch- und Essigprodukte einer Fehlgärung Vorschub leisten könnten.
Verwenden Sie für eine gründliche Reinigung den Chempro-Reiniger "Caustic" (Artikel 02-30a) oder für eine normale, schonende Reinigung den Reiniger "Oxy"(Ariktel 02-30b). Weitere Informationen zu unseren Reinigern erhalten Sie in unserer Artikel-/Preisliste
|
|
|
|
|
|
Sollte Ihr Sud tatsächlich "umgekippt" und sauer geworden sein, so können Sie ihn trotzdem noch verwenden. Füllen Sie den Sud auf Flaschen ab, geben Sie wie gewohnt den Zucker für die Nachgärung hinzu und warten Sie die Nachgärung ab. Sie erhalten nun ein "natursaures" Bier, aus dem Sie mit einem Schuß Himbeer- oder Waldmeister-Sirup ein leckeres und erfrischendes Bier der Art "Berliner Weiße" zaubern können!
|
 |
|
|
|
|
|
|
Übrigens: Durch die Verwendung eines Gär-Röhrchens (Beschreibung siehe Artikel-Preisliste unter Artikel 02-15) ist der Sud während der Vergärung luftdicht abgeschlossen, d. h. die Bakterien aus der Luft können längst nicht so schnell zugreifen wie bei einer Vergärung ohne Gär-Röhrchen.
|
 |
|
|
|
|
|
|
Sollte Ihr Bier nicht richtig sauer, aber etwas "fruchtiger" schmecken, so könnte dieses an der verwendeten Hefe-Sorte liegen. Obergärige Hefen erzeugen nämlich einen fruchtigen und spritzigen Geschmack (wie z. B. beim Weizenbier oder Kölsch). Sollte Ihnen dieser Geschmack nicht zusagen, verwenden Sie eine andere, vorzugsweise untergärige Hefe. Für alle diejenigen, die eine untergärige Hefe aufgrund der niedrigen Gär-Temperaturen nicht verwenden können, empfiehlt sich die Flüssig-Hefe "German Ale" (01-21f). Bei dieser Hefe handelt es sich zwar um eine obergärige Hefe, das fruchtigere Aroma ist aber hier kaum mehr festzustellen. Weitere Information zu unseren Hefen (Artikel 01-20, 01-21 a - g) erhalten Sie in unserer Artikel-/Preisliste unter der jeweiligen Artikel-Nummer.
|
 |
Quelle: Deutscher Brauerbund e. V.
|
|
|
|
|
|
Zum Seitenanfang
|
|
 |
|
 |