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Die Prognosen für die diesjährige Hopfenernte sind sehr gut. In der Hallertau, dem in Bayern gelegenen größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, soll die Menge des geernteteten Hopfens fast der Menge des Vorjahres entsprechen. Es wird eine sehr gute Qualität erwartet. Die Ernte beginnt dort um den 25. August.
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Briefmarke der Deutschen Post
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... von Bierliebhabern ist das satte "PLÖPP", das beim Öffnen von Bügelverschlußflaschen erzeugt wird. Dieser Klang weckt die Vorfreude auf ein frisches, leckeres Bier.
Akustikdesigner nutzen für ein Produkt die Tatsache, daß ein bestimmter Klang das Kaufverhalten des Konsumenten positiv beeinflussen kann.
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Bügelverschluß einer Bierflasche
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Beispielsweise erwartet der potentielle Käufer eines Autos beim Zuschlagen der Autotür einen satten, vollen Ton und nicht den Ton, der dem Zuschlagen einer Belchdose ähnelt.
Würstchen oder Kartoffelchips sollen beim Hineinbeißen möglichst schön knacken, da sie dann besonders lecker erscheinen.
Getränkeflaschen erhalten eine spezielle Form, damit beim Öffnen und Ausgießen ein besonderer Klang entsteht. Wer kennt sie nicht, die TV-Werbung einer großen Brauerei, bei der sehr klangvoll das Bier ins Glas geschüttet wird, so daß man als Zuschauer sofort Lust auf ein frisches Bier bekommt?
Die Ottakringer Brauerei in Wien hat in diesem Sinne einen neuen Frischeverschluß für Bierflaschen entwickelt. Mit diesem neuen Verschluß bleibt das Bier länger frisch und die Flasche „PLÖPPT“ beim Öffnen des Kronenkorkens (schön nostalgisch wie bei richtigen Bügelveschlußflaschen).
Der erfahrene Hobbybrauer kann übrigens anhand des Geräusches, das durch den plötzlichen Druckverlust beim Öffnen der Bügelverschlußflaschen entsteht, abschätzen, ob sein Bier noch in der Nachgärungsphase ist (das „PLÖPP“ beim Öffnen ist kaum oder nur leicht hörbar), oder ob sich sogar zu viel Kohlensäure gebildet hat (die Flasche „knallt“ beim Öffnen, siehe auch Mein Bier enthält zu viel Kohlensäure!).
Bewußt erzeugte Geräusche oder Töne sollen aber nicht nur die Konsumenten (positiv) beeinflussen. Gemäß der Zeitschrift „Brauindustrie 8/2009, The sound of beer music“, ist es denkbar, daß Töne auch Einfluß auf die Bierhefe nehmen können. Versuche, die Milchproduktion von Kühen zu steigern, indem die Ställe mit Musik beschallt wurden, hat es schon gegeben. Warum also nicht mal den Gärbehälter neben eine Stereo-Anlage stellen und eine schöne CD einlegen? Vielleicht wird dann der Sud schneller vergoren oder er schmeckt besondert gut?!?
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Es gibt neue Hopfensorten mit fruchtigen Aromen, die das Bier auf ganz natürliche Weise nach Zitrone, Orange oder sogar Passionsfrucht schmecken lassen.
Der Geschäftsführer des Hopfen-Weltmarktführers Barth sagte dazu: "Es ist 100 Prozent mit dem deutschen Reinheitsgebot vereinbar." Die sogenannten "Flavour Hops" werden derzeit allerdings hauptsächlich von amerikanischen und englischen Brauereien verwendet. Die deutschen Brauer befinden sich - was diese neuen Hopfensorten betrifft - noch in der Testphase.
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Hopfendolden Quelle: Deutscher Brauerbund e. V.
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