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... von Bierliebhabern ist das satte "PLÖPP", das beim Öffnen von Bügelverschlußflaschen erzeugt wird. Dieser Klang weckt die Vorfreude auf ein frisches, leckeres Bier.
Akustikdesigner nutzen für ein Produkt die Tatsache, daß ein bestimmter Klang das Kaufverhalten des Konsumenten positiv beeinflussen kann.
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Beispielsweise erwartet der potentielle Käufer eines Autos beim Zuschlagen der Autotür einen satten, vollen Ton und nicht den Ton, der dem Zuschlagen einer Belchdose ähnelt.
Würstchen oder Kartoffelchips sollen beim Hineinbeißen möglichst schön knacken, da sie dann besonders lecker erscheinen.
Getränkeflaschen erhalten eine spezielle Form, damit beim Öffnen und Ausgießen ein besonderer Klang entsteht. Wer kennt sie nicht, die TV-Werbung einer großen Brauerei, bei der sehr klangvoll das Bier ins Glas geschüttet wird, so daß man als Zuschauer sofort Lust auf ein frisches Bier bekommt?
Die Ottakringer Brauerei in Wien hat in diesem Sinne einen neuen Frischeverschluß für Bierflaschen entwickelt. Mit diesem neuen Verschluß bleibt das Bier länger frisch und die Flasche „PLÖPPT“ beim Öffnen des Kronenkorkens (schön nostalgisch wie bei richtigen Bügelveschlußflaschen).
Der erfahrene Hobbybrauer kann übrigens anhand des Geräusches, das durch den plötzlichen Druckverlust beim Öffnen der Bügelverschlußflaschen entsteht, abschätzen, ob sein Bier noch in der Nachgärungsphase ist (das „PLÖPP“ beim Öffnen ist kaum oder nur leicht hörbar), oder ob sich sogar zu viel Kohlensäure gebildet hat (die Flasche „knallt“ beim Öffnen, siehe auch Mein Bier enthält zu viel Kohlensäure!).
Bewußt erzeugte Geräusche oder Töne sollen aber nicht nur die Konsumenten (positiv) beeinflussen. Gemäß der Zeitschrift „Brauindustrie 8/2009, The sound of beer music“, ist es denkbar, daß Töne auch Einfluß auf die Bierhefe nehmen können. Versuche, die Milchproduktion von Kühen zu steigern, indem die Ställe mit Musik beschallt wurden, hat es schon gegeben. Warum also nicht mal den Gärbehälter neben eine Stereo-Anlage stellen und eine schöne CD einlegen? Vielleicht wird dann der Sud schneller vergoren oder er schmeckt besondert gut?!?
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Nachdem im Mai 2009 das Unwetter "Felix" einen beträchtlichen Teil der Hopfenernte in der Hallertau (dem größten in Bayern gelegenen zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt) vernichtet hatte, kann jetzt von den Hopfenbauern Entwarnung gegeben werden. Weltweit fällt die Hopfenernte zwar geringer aus als im Vorjahr, dafür kann aber der Hopfen in guter Qualität und mit hohem Alphasäure-Gehalt (siehe auch "Alphasäure-Gehalt in unserem Bier-Glossar) geerntet werden, was den Verlust durch das Unwetter im Mai zum Teil wieder ausgleicht.
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Quelle: Deutscher Brauerbund e. V.
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